Immer wieder dasselbe: aufschieben, prokrastinieren, trotz besten und festen Absichten.
Diese Blockade zeigt sich in diversen Bereichen, manchmal mehr in Beruf und Ausbildung, manchmal mehr im Privaten: ob regelmässig Rechnungen bezahlen, die Wohnung aufräumen, Seminararbeiten schreiben, auf eine E-Mail antworten, …
Oft sind dann das schlechte Gewissen und die Scham so gross, dass gar nichts mehr geht.
Dieses Phänomen wird auch als Erledigungsblockade bezeichnet. Etwa 20 bis 25 Prozent der Bevölkerung sind davon betroffen. Die Symptomatik zeigt sich ganz besonders bei Menschen mit AD(H)S-Diagnosen, wenn auch nicht ausschliesslich.
Wir setzen uns damit auseinander, wie und wo sich Erledigungsblockaden individuell entwickeln und was AD(H)S in vielen Fällen damit zu tun hat. Gleichzeitig zeigen wir Wege auf, um den Umgang damit zu verbessern und die Lebensqualität zu steigern.
Lernthemen
- Mögliche Zusammenhänge zwischen AD(H)S und Erledigungsblockaden erkunden
- Individuelle «Erledigungsblockaden» erkennen und besser verstehen
- Kennenlernen von (AD(H)S-freundlichen) Strategien im Umgang mit Erledigungsblockaden