Innere Sicherheit stärken
Psychische Krisen können tief verunsichern – plötzlich wird selbst Alltägliches zur Herausforderung. Vertraute Routinen brechen weg, die sozialen Kontakte verändern
Das riesige blaue Pferd aus Pappmaschee ist bis heute ein kraftvolles Symbol für den umfassenden Befreiungsprozess in der Psychiatrie. In vielen internationalen Reformbewegungen ist er eine Ikone für Freiheit, Inklusion und die Anerkennung der Stimme von Betroffenen.
Patient:innen und Künstler:innen bauten es 1973 in der psychiatrischen Anstalt San Giovanni in Triest. Vorbild war «Marco Cavallo», der alte Gaul, der, vor einen Karren gespannt, die Wäsche aus der Anstalt transportierte. Also nach draussen durfte! Als er geschlachtet werden sollte, lehnte sich ganz San Giovanni dagegen auf, was ihm das Leben rettete. Marco Cavallo wurde zu einem Symbol des Widerstands.
Im Februar 1973 zog eine lärmende Schar von Patient:innen, Ärzt:innen und Sympathisant:innen das blaue Pferd quer durch Triest. Mit Trommeln, Gesängen und Transparenten machten sie auf ihre Anliegen aufmerksam: «Freiheit ist die Therapie! Es lebe Marco Cavallo!» Der Bauch von Marco Cavallo ist übrigens gefüllt mit Briefen, auf denen Wünsche der Beteiligten ausformuliert sind: Reh mit Polenta, Hasensalami, ein Lied, ein Fahrrad, ein Komet
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Rhythmen prägen unser Leben. Doch manchmal fallen wir aus dem Rhythmus. Das nehmen wir als Einladung, um loszulassen – und mit jedem Mal tiefer im rhythmischen Fluss anzukommen. Wir spüren
Wenn Angehörige von Menschen mit psychischen Erschütterungen dialogisch in den Behandlungsprozess eingebunden werden, können sie dabei helfen, Beziehungen im Netzwerk
Spirituelle Erfahrungen sind so verschieden wie wir Menschen und unsere Geschichten. Wir schauen uns unterschiedliche Glaubensbilder an. Im Austausch miteinander reflektieren wir unsere eigene Spiritualität und entdecken dabei Ressourcen –
Unsere regelmässigen RCB-Infotreffen richten sich an alle, die mehr über das Recovery College Bern erfahren möchten – Krisenerfahrene, Fachpersonen, Angehörige
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Dem Reden wird im Kontext von psychischer Gesundheit und Krankheit traditionell eine heilsame Wirkung zugeschrieben. Neuerdings wird auch das Reden
Wir wollen mit Freude am eigenen Atem forschen. Denn unser Atem trägt uns täglich durchs Leben und wir merken oft erst in schwierigen Situationen, dass uns der «Schnuuf» fehlt. Wir