«Die ganze Welt ist eine Bühne und alle Menschen nichts als Spielende», sagte einst Shakespeare.
Und heute? Können wir die Welt als Bühne betrachten? Das Leben als Spiel, in dem wir Menschen verschiedene Rollen spielen, manchmal selbst gewählt, manchmal fremdbestimmt? Wie kann diese Sichtweise und Lebenseinstellung die Gesundheit unterstützen?
Wenn wir die Rollen, die wir in unserem Alltag einnehmen, besser kennen, können wir sie bewusster gestalten. Vielleicht gibt es Rollen, die wir seltener oder gar nicht mehr übernehmen möchten und Rollen, die wir ausbauen oder neu wählen möchten? Schauspielende «verkörpern» Rollen und sie proben, damit ihr Spiel gelingt. Auch im Spiel des Lebens können wir durch Probieren herausfinden, wie wir über die Verkörperung unserer Rollen freier und selbstbestimmter leben können.
Lernthemen
- Durch spielerische und achtsame Übungen in Verbindung mit sich selber kommen, im Körper ankommen
- Eigene Rollen als solche erkennen und bewusster gestalten, neue ausprobieren
- Aktuelle Konzepte und Theorien aus der Drama-/Theatertherapie kennen und nutzen lernen
- Das kreative Erforschen und Gestalten des Lebens für sich (wieder)entdecken