Depressive Episoden gehören zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen. Fast jeder fünfte Mensch erkrankt irgendwann in seinem Leben mindestens einmal an einer Depression, respektive einer chronisch depressiven Verstimmung.
Wie fühlt es sich an, depressiv zu sein? Welche Körpersysteme sind von der depressiven Krise beeinflusst? Können sie rückwirkend aktiviert werden, um die Symptomatik zu verbessern? Im Netzwerk der Teilnehmenden tauschen wir Strategien aus, um mit der depressiven Episode umzugehen. Wir sprechen darüber, wie die Depressionen das Familiensystem beeinflussen und welche Veränderungschancen daraus hervorgehen. Ein weiteres Thema ist die eigene Sichtweise auf die Erkrankung und die Integration dieses Blicks in die persönliche Biografie.
Lernthemen
- Ein Erklärungsmodell haben, wie es zu depressiven Krisen kommt und an welchen «Hebeln» man ansetzen kann, um sie zu bewältigen
- Sich im Netzwerk darüber austauschen, welche Herausforderungen depressive Phasen mit sich bringen
- Im Netzwerk Strategien erarbeiten, die den Umgang mit einer Depression ermöglichen
- Möglichkeiten kennenlernen, wie Krisenerfahrungen in die persönliche Lebensspanne integriert werden können