Wenn Angehörige von Menschen mit psychischen Erschütterungen dialogisch in den Behandlungsprozess eingebunden werden, können sie dabei helfen, Beziehungen im Netzwerk zu knüpfen und dieses nach ihren Bedürfnissen auszubauen.
Angehörige wünschen sich Begegnungen auf Augenhöhe, wollen gehört werden, benötigen Orientierung, suchen Wertschätzung und Verständnis. Erst wenn Angehörige Vertrauen in den Behandlungsprozess gewinnen, sind sie in der Lage, Entlastung zu erfahren, sich zu beruhigen und die Verantwortung für sich selbst und ihr Leben zu übernehmen.
Wir denken gemeinsam über die «Angehörigen-Rolle» nach – Betroffene, Angehörige, Fachpersonen und Interessierte – und unterstützen uns gegenseitig, um einen persönlichen Umgang damit zu finden.
Lernthemen
- Gemeinsam über den Begriff «Angehörigkeit» nachdenken
- Auf die eigene Lebensgeschichte zurückschauen, Wegpunkte erkennen, die für die wahrgenommene «Angehörigkeit» bedeutsam sind
- Die subjektiv empfundene «Angehörigkeit» und die dabei entstehenden Gefühle wahrnehmen, benennen, dokumentieren und einen persönlichen Umgang damit finden