Tarifinformationen

  • 1 Tiefes Einkommen
    Private Selbstzahler:innen mit sehr tiefen Einkommen (z. B. Existenzminimum, Sozialhilfe-/IV/AHV-Beziehende, Vollzeitstudierende): CHF 15.– pro Kurs
  • 2 Reguläres Einkommen
    Privatpersonen mit regulären Einkommen oder institutionelle Drittzahlende (Kostenübernahme z. B. für Sozialhilfe-/IV-Beziehende: CHF 25.– pro Lektion
  • 3 Fachpersonen
    Fachpersonen, die einen RCB-Kurs als berufliche Weiterbildung besuchen: CHF 40.– pro Lektion

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1 Tiefes Einkommen
Private Selbstzahler:innen mit sehr tiefen Einkommen (z. B. Existenzminimum, Sozialhilfe-/IV/AHV-Beziehende, Vollzeitstudierende): CHF 15.– pro Kurs
CHF 15.00
Verfügbar
2 Reguläres Einkommen
Privatpersonen mit regulären Einkommen oder institutionelle Drittzahlende (Kostenübernahme z. B. für Sozialhilfe-/IV-Beziehende: CHF 25.– pro Lektion
CHF 125.00
Verfügbar
3 Fachpersonen
Fachpersonen, die einen RCB-Kurs als berufliche Weiterbildung besuchen: CHF 40.– pro Lektion
CHF 0.00
Verfügbar

Es lebe Marco Cavallo!

Das riesige blaue Pferd aus Pappmaschee ist bis heute ein kraftvolles Symbol für den umfassenden Befreiungsprozess in der Psychiatrie. In vielen internationalen Reformbewegungen ist er eine Ikone für Freiheit, Inklusion und die Anerkennung der Stimme von Betroffenen.

Patient:innen und Künstler:innen bauten es 1973 in der psychiatrischen Anstalt San Giovanni in Triest. Vorbild war «Marco Cavallo», der alte Gaul, der, vor einen Karren gespannt, die Wäsche aus der Anstalt transportierte. Also nach draussen durfte! Als er geschlachtet werden sollte, lehnte sich ganz San Giovanni dagegen auf, was ihm das Leben rettete. Marco Cavallo wurde zu einem Symbol des Widerstands.

Im Februar 1973 zog eine lärmende Schar von Patient:innen, Ärzt:innen und Sympathisant:innen das blaue Pferd quer durch Triest. Mit Trommeln, Gesängen und Transparenten machten sie auf ihre Anliegen aufmerksam: «Freiheit ist die Therapie! Es lebe Marco Cavallo!» Der Bauch von Marco Cavallo ist übrigens gefüllt mit Briefen, auf denen Wünsche der Beteiligten ausformuliert sind: Reh mit Polenta, Hasensalami, ein Lied, ein Fahrrad, ein Komet

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28 Aug.
KURS 4

Mit der Fotokamera das eigene Leben erforschen

Wir nutzen die Fotografie, um unseren Alltag zu erforschen und zu dokumentieren. Dabei gehen wir Fragen nach, die für unser persönliches Leben bedeutsam sind. Dafür wenden wir die Photovoice-Methode an.

Photovoice ist ein innovativer Weg, um zu reflektieren, zu reden, zu lernen, zu teilen und für sich und andere etwas zu verändern. Der unkomplizierte Ansatz fördert den Dialog in der Gruppe.

«Photovoice» bietet uns auch die Möglichkeit, unseren Blick auf Gesundheit, Familie, Gemeinschaft und unsere Zukunft zu erkunden. Es werden Diskussionen angeregt, Erfahrungen untersucht und Probleme aufgezeigt. Die Methode eignet sich auch dafür, Bedürfnisse zu erkennen und Veränderungen anzustossen.

Nach dem ersten Modul halten wir Situationen unseres Lebens fotografisch fest, die für uns persönlich bedeutsam sind. Im zweiten Modul stellen wir diese Fotos einander vor und diskutieren miteinander.

Lernthemen

  1. Den Photovoice-Ansatz kennenlernen
  2. Den eigenen Alltag durch Fotografieren erforschen
  3. Selbstbestimmung fördern
  4. Persönliche Ressourcen und Stärken entdecken und fördern

Starttermin

Fr., 28.08.2026, 13:00–15:00

Ort

Kornhaus Bern, 2. OG
Kornhausplatz 18, 3011 Bern

Termine

2 Module, 5 Lektionen
Fr., 28.08.2026, 13:00–15:00
Fr., 11.09.2026, 13:00–16:00

Anmeldeschluss: spätestens 48 Stunden vor Starttermin

Kosten

  • CHF 15.00
  • CHF 125.00
  • CHF 0.00
Tarifinformationen

Moderation

Jan Curschellas

Experte aus Erfahrung und EX-IN-Trainer

Gianfranco Zuaboni

Pflege- und Gesundheitswissenschaftler, Leiter RCB

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